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| SG Niederlehme |
MSV Zossen 07 |
| Konrad - Janz, Hamann, Böhm, Hoffmann (83. Pfeiffer) – Krohn (63. Kringel), Wrona, Häusler, Vogel – Kroll, Pagenkopf (60. Penka) |
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| Sven Altenbokum, Jens Kienberg |
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| 1:0 Kroll, 2:0 Pagenkopf, 3:1 Penka |
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| Böhm, Häusler |
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| Böhm |
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| Heinze |
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Die SG Niederlehme gibt ein völlig sicheres Spiel nach 2:0 Pausenführung, auf Grund einer desolaten 2. Halbzeit, noch mit 3:6 aus der Hand. Drei wichtige Punkte gehen somit zum bisher punktlosen Konkurrenten aus Zossen.
In der ersten Hälfte zeigte die Niederlehmer Mannschaft eine tolle Vorstellung mit vielen guten Kombinationen und starkem Zweikampfverhalten. Einzig die mangelnde Chancenverwertung war hier abermals der Schwachpunkt. Aussichtsreiche Chancen durch Wrona (2.), Vogel (11.), Kroll (12.) und Pagenkopf (13.) wurden entweder gehalten, geblockt oder gingen daneben. Einzig ein Freistoß auf Zossener Seite in der 8. Minute, welcher klar vorbei ging, ist hier erwähnenswert. In der 15. Minute dann das erlösende 1:0. Kroll verlängerte eine gute Freistoßflanke von Häusler per Kopf ins Tor. In der 19. und 21. Minute gab es zwei gute Möglichkeiten für Zossen, wobei es nach Gerangel im Niederlehmer Strafraum auch Elfmeter hätte geben können. Aber danach war wieder nur die SGN im Angriff. Es sollte jedoch bis zur 31. Minute dauern ehe Pagenkopf, nach tollem Einsatz von Häusler, aus Nahdistanz zum 2:0 einschießen konnte. Bis zur Pause hätte man das Ergebnis noch deutlicher ausbauen müssen, aber leider wurden die sehr guten Möglichkeiten durch Wrona (35.), Kroll (37. und 43.), Pagenkopf (40.) und Hamann (44.) nicht genutzt. Ein Zossener Schuss kurz vorm Halbzeitpfiff ging knapp links vorbei. Zur Halbzeit war eigentlich nur die mangelnde Chancenverwertung zu kritisieren.
In der zweiten Hälfte zeigte sich, dass sich die Gäste aus Zossen noch nicht aufgegeben hatten und nun ihre Offensivbemühungen verstärkten. So gelang ihnen nach einer sehr guten Aktion des Stürmers im Fünfmeterraum der 2:1 Anschlusstreffer in der 52. Minute. Davon zeigten sich die Niederlehmer aber noch nicht beeindruckt und spielten weiter nach vorne. In der 53. Minute gelang ihnen sogar das 3:1 durch Häusler. Aber der Schiedsrichter, welcher immer mehr in den Vordergrund rücken wollte, gab dass Tor auf Grund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht, obwohl sein Linienrichter klar Tor anzeigte. In der 55. Minute hatte Zossen eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, welche Konrad aber vereiteln konnte. Drei Minuten später übersah der Schiedsrichter eine klare Tätlichkeit der Zossener und gab keine rote Karte. Trotz des Durcheinanders und der Unruhe auf dem Platz gelang Penka nur eine Minute nach seiner Einwechslung das 3:1 nach Vorlage von Wrona (61 Minute). Wer nun dachte das Spiel sei gelaufen, sollte jedoch eines Besseren belehrt werden. Nachdem Böhm in der 65. Minute zu Recht die rote Karte, nach einem Handspiel auf der Torlinie, sah, verkürzten die Zossener durch den fälligen Handelfmeter auf 3:2. Nun gelang den 10 Niederlehmern nicht mehr viel und Zossen übernahm mehr und mehr das Kommando. Zwar besaß man in der 71. und 74. Minute noch die Möglichkeiten den alten Abstand wieder herzustellen, aber die Schüsse gingen leider daneben oder wurden gut gehalten. In der 76. Minute gelang Zossen nach einem Angriff über links und scharfer Hereingabe das 3:3 und nur 6 Minuten später konnte der Zossener Stürmer nach einem Freistoß völlig frei aus 5m zum 3:4 einköpfen. Zu zehnt kam nun keine Gegenwehr mehr und Zossen konnte das Ergebnis in der 86. und 88. Minute durch zwei Konter sogar noch auf 3:6 erhöhen und nahm somit unerwartet 3 Punkte mit nach Hause.
Nun ist viel Aufbauarbeit seitens des Trainerteams gefragt, um diese unnötige und dumme Niederlage schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen und in den folgenden Partien die wichtigen Punkte zu holen.
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| Tschorch |
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